Computerprobleme
Geschrieben von: Jürgen Leidig
Montag, den 02. Mai 2011 um 22:18 Uhr



Sie denken, Sie haben Probleme mit Computern? Es gibt Menschen, die sind noch
bedeutend schlimmer dran, wenn man folgenden, dem Internet entnommenen Bei-
spielen Glauben schenken darf:
Compaq ersetzt das Kommando "press any Key" durch " press return Key" weil eine
Flut von Anrufern fragte, wo die Taste "Any" sei.
Ein Kunde der Firma AST beschwerte sich, die Maus sei mit der Schmutzabdeckung
schwer zu bedienen. es stellte sich heraus, dass die "Abdeckung" der Plastiksack
war, in dem die Maus geliefert wurde.
Ein anderer AST-Kunde wurde gebeten eine Kopie einer fehlerhaften Diskette einzu-
senden. einige Tage später traf bei der Firma ein Brief mit Fotokopien eben jener
Diskette ein.
Ein Kunde der Firma Dell beschwerte sich, er könne mit seinem Computer nicht fa-
xen. Nach 40 Minuten am Telefon fand der Berater heraus, dass der Kunde ein be-
schriebenes Blatt vor den Monitor gehalten und die Taste "Senden" gedrückt hatte.
Ein verwirrter Kunde berichtete IBM, sein Computer könne den Drucker nicht fin-
den. Er habe extra den Bildschirm gegen den Drucker gedreht, aber sein Computer
"sehe" den Drucker immer noch nicht.
Eine aufgewühlte Dell-Kundin schaffte es nicht, ihren Computer zu starten. Nach-
dem sich der Techniker telefonisch überzeugt hatte, dass das Gerät ans Stromnetz
angeschlossen war, fragte er, was passiere, wenn sie den Startknopf drückte. Die
Kundin antwortete: "Ich drücke auf dieses Fußpedal, aber nichts passiert." Es stellte
sich heraus, dass das "Fußpedal" die Maus
war.
Die folgende Geschichte ist beim Kundendienst von WordPerfect passiert. Wie nicht
anders zu erwarten, wurde dem Kundenbetreuer gekündigt; allerdings führt die be-
treffende Person derzeit einen Arbeitsgerichtsprozeß auf Wiedereinstellung gegen
Corel, weil die Kündigung ohne zureichende Grund ausgesprochen worden sein soll.
Das Telefongespräch, das zu der Kündigung geführt hatte, wurde wie folgt mitge-
schnitten:
"Hier ist der Kundendienst von WordPerfect, kann ich Ihnen helfen?"
"Ja, ich habe Probleme mit WordPerfect"
"Was für Probleme sind das?"
"Also, ich habe gerade getippt, und plötzlich waren die Wörter weg."
"Wie das?"
"Sie sind verschwunden."
"Hmmm. Sagen Sie, wie sieht Ihr Bildschirm jetzt aus?"
"Da ist nichts."
"Nichts?"
"Der Schirm ist leer. Da kommt auch nichts, wenn ich tippe."
"Befinden Sie sich noch in WordPerfect, oder haben Sie Windows beendet?"
"Woran merke ich das?"
"Sehen Sie C:\Eingabe vor sich?"
"Was ist eine Seheingabe?"
"Lassen wir das. Können Sie den Cursor über den Schirm bewegen?"
"Es gibt keinen Cursor. Ich hab Ihnen doch gesagt, nichts, was ich eingebe, wird
angenommen."
"Hat Ihr Monitor eine Anzeige für die Stromversorgung?"
"Was ist ein Monitor?"
"Das ist das Ding mit dem Bildschirm, das wie ein Fernseher aussieht. Gibt es da ein
kleines Licht, das leuchtet, wenn der Schirm an ist?"
"Weiß ich nicht.
"Gut, dann sehen Sie doch bitte auf der Rückseite des Monitors nach und suchen
die Stelle, wo das Stromkabel herauskommt. Können Sie das sehen?"
"Ja, ich glaube schon."
"Sehr gut. Folgen Sie jetzt dem Stromkabel und sagen Sie mir bitte, ob es einge-
steckt ist."
"....Ja, ist es."
"Als Sie hinter dem Monitor standen, haben Sie da auch gesehen, ob zwei Kabel
eingesteckt waren und nicht nur eines?"
"Nein."
"Da müssen zwei Kabel sein. Wenn Sie bitte noch einmal hinter den Monitor schau-
en, ob es da ein zweites Kabel gibt."
"...Okay, das Kabel ist da.."
"Folgen Sie bitte dem Kabel und teilen Sie mir dann bitte mit, ob es fest in Ihren
Computer eingestöpselt ist."
"Ich kann mich nicht so weit rüberbeugen."
"Aha. Können Sie wenigstens sehen, ob es eingesteckt ist?"
"Nein."
"Vielleicht, wenn Sie sich mit dem Knie abstützen und etwas nach vor lehnen?"
"Das liegt nicht an meiner Haltung - es ist dunkel hier."
"Dunkel?"
"Ja - die Büroleuchten sind aus, und das einzige Licht kommt durch das Fenster."
"Gut, schalten Sie dann bitte das Licht in Ihrem Büro an."
"Kann ich nicht."
"Nicht? Wieso?"
"Weil wir Stromausfall haben."
"Ein Strom... ein Stromausfall? Aber dann haben wir's jetzt. Haben Sie noch die
Kartons, die Handbücher und die Verpackung, in der Ihr Computer ausgeliefert
wurde?"
"Ja, die habe ich im Schrank."
"Gut. Gehen Sie hin, bauen Sie Ihr System auseinander und verpacken Sie es bitte
so, wie Sie es bekommen haben. Dann nehmen Sie es bitte zu dem Laden zurück,
wo Sie den Computer gekauft haben."
"Im Ernst? Ist es so schlimm?"
"Ich befürchte, ja."
"Also gut, wenn Sie das sagen. Und was erzähle ich denen?"
"Sagen Sie ihnen, Sie wären zu blöd für einen Computer."